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Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit vs. seitlich eindringende Feuchtigkeit

Feuchter Keller – aber woher kommt das Wasser?

von Daniel aus dem Craftflix-Expertenteam

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19.1.2026

Ein feuchter Keller kann Sie teuer zu stehen kommen. Schimmelbildung, beschädigtes Mauerwerk und im schlimmsten Fall sogar statische Probleme drohen. Doch bevor Sie Tausende Euro in die Sanierung investieren, müssen Sie eine entscheidende Frage klären: Woher kommt die Feuchtigkeit eigentlich?

Die Antwort bestimmt die gesamte Abdichtungsstrategie. Denn aufsteigende Feuchtigkeit erfordert eine völlig andere Lösung als seitlich eindringendes Wasser. Wer hier das falsche Verfahren wählt, verschwendet nicht nur Geld – das Problem bleibt bestehen oder verschlimmert sich sogar.

In diesem Ratgeber lernen Sie die fundamentalen Unterschiede zwischen beiden Feuchtigkeitsarten kennen. Sie erfahren, wie Sie selbst eine erste Diagnose stellen können und welche Abdichtungsmethoden tatsächlich funktionieren. Am Ende wissen Sie genau, ob Ihr Keller eine Horizontalsperre oder eine Vertikalabdichtung braucht.

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Inhaltsverzeichnis
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[fs-toc-h2]Der entscheidende Unterschied: Wo und wie dringt das Wasser ein?

Die Richtung, aus der Feuchtigkeit ins Mauerwerk gelangt, verrät bereits die Ursache. Und diese Richtung bestimmt wiederum, welche Abdichtungsmethode Sie einsetzen müssen. Der Unterschied zwischen aufsteigender und seitlich eindringender Feuchtigkeit ist grundlegend.

[fs-toc-h2]Aufsteigende Feuchtigkeit: Der vertikale Weg nach oben

Bei aufsteigender Feuchtigkeit kommt das Wasser von unten. Es steigt aus dem Fundament oder der Bodenplatte kapillar durch das Mauerwerk nach oben. Das funktioniert ähnlich wie bei einem Schwamm oder einem Docht: Die Poren und Kapillaren im Mauerwerk saugen Feuchtigkeit an und transportieren sie entgegen der Schwerkraft in die Höhe.

Der physikalische Mechanismus dahinter heißt Kapillarität. Feine Poren im Baustoff ziehen Wasser durch Oberflächenspannung und Grenzflächenkräfte nach oben. Besonders betroffen sind ältere Gebäude, bei denen die Horizontalsperre fehlt oder defekt ist. Diese Sperrschicht sollte eigentlich zwischen Fundament und Mauerwerk verhindern, dass Bodenfeuchtigkeit aufsteigt.

Die typische Steighöhe liegt bei etwa 1,5 Metern über dem Kellerboden. An dieser Stelle tritt die Feuchtigkeit wieder aus dem Mauerwerk aus und verdunstet. Dabei hinterlässt sie charakteristische Salzausblühungen – ein sicheres Erkennungszeichen für aufsteigende Feuchtigkeit.

[fs-toc-h2]Seitlich eindringende Feuchtigkeit: Der horizontale Angriff

Ganz anders verhält es sich bei seitlich eindringender Feuchtigkeit. Hier kommt das Wasser von den Seiten durch die Kellerwände. Die Ursache ist fast immer eine fehlende oder beschädigte Vertikalabdichtung der Kelleraußenwände. Das angrenzende Erdreich enthält je nach Jahreszeit und Witterung unterschiedlich viel Wasser.

Man unterscheidet dabei zwischen drei Belastungsstufen: Bodenfeuchtigkeit ist die leichteste Form – einfach die natürliche Feuchtigkeit im Erdreich. Aufstauendes Sickerwasser entsteht nach starken Regenfällen, wenn das Wasser nicht schnell genug versickert. Die schwerste Belastung ist drückendes Grundwasser, das mit erheblichem Druck gegen die Kellerwände drückt.

Ohne funktionierende Vertikalsperre dringt diese Feuchtigkeit horizontal durch Poren, Risse oder undichte Stellen im Mauerwerk ein. Das Problem betrifft die gesamte Wandfläche, die mit dem Erdreich in Kontakt steht. Anders als bei aufsteigender Feuchtigkeit gibt es hier keine typische Höhenbegrenzung – theoretisch kann die komplette Kellerwand durchfeuchtet sein.

[fs-toc-h2]Warum die Unterscheidung so wichtig ist

Stellen Sie sich vor, Sie lassen eine teure Horizontalsperre einbauen, obwohl das Wasser eigentlich seitlich eindringt. Das Ergebnis: verschwendetes Geld und ein weiterhin feuchter Keller. Oder umgekehrt: Sie dichten die Wände von außen ab, während die Feuchtigkeit von unten aufsteigt – wieder ohne Erfolg.

Jede Feuchtigkeitsart erfordert eine spezifische Abdichtungsstrategie. Die Horizontalsperre wirkt nur gegen aufsteigende Feuchtigkeit, die Vertikalabdichtung nur gegen seitlich eindringendes Wasser. Manche Keller leiden sogar unter beiden Problemen gleichzeitig. Dann brauchen Sie beide Maßnahmen – aber Sie müssen trotzdem wissen, womit Sie es zu tun haben.

[fs-toc-h2]So erkennen Sie, welche Feuchtigkeitsart vorliegt

Die gute Nachricht: Sie können bereits mit einfachen Beobachtungen eingrenzen, ob die Feuchtigkeit von unten oder von der Seite kommt. Professionelle Gewissheit bringt zwar nur ein Fachmann, aber diese Indizien weisen Ihnen die Richtung.

[fs-toc-h2]Typische Anzeichen für aufsteigende Feuchtigkeit

Aufsteigende Feuchtigkeit zeigt ein sehr charakteristisches Schadensbild. Der untere Wandbereich bis etwa 1,5 Meter Höhe ist betroffen. Die Feuchtigkeit nimmt nach oben hin kontinuierlich ab. Sie sehen also einen klaren Verlauf von feucht unten zu trocken oben.

Besonders verräterisch sind Salzausblühungen. Diese weißen, kristallinen Ablagerungen entstehen, wenn das aufsteigende Wasser verdunstet und dabei gelöste Salze zurücklässt. Sie finden sie typischerweise in der Höhe, wo die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk austritt – meist zwischen 80 und 150 Zentimetern über dem Boden.

Weitere Erkennungsmerkmale sind:

  • Horizontale Linie zwischen feuchtem und trockenem Mauerwerk
  • Abblätternder Putz vor allem im unteren Wandbereich
  • Muffiger Geruch besonders bodennah
  • Verfärbungen, die von unten nach oben abnehmen

Ein wichtiges Detail: Die Symptome treten gleichmäßig über die gesamte Wandlänge auf. Es gibt keine punktuellen feuchten Stellen, sondern einen durchgehenden feuchten Sockelbereich. Das unterscheidet aufsteigende Feuchtigkeit klar von anderen Feuchtigkeitsquellen.

[fs-toc-h2]Typische Anzeichen für seitlich eindringende Feuchtigkeit

Seitlich eindringende Feuchtigkeit präsentiert sich ganz anders. Hier sind oft komplette Wandflächen betroffen, ohne die typische Höhenbegrenzung aufsteigender Feuchtigkeit. Die Durchfeuchtung kann von Kellerboden bis zur Decke reichen.

Charakteristisch sind punktuelle oder flächige Feuchtigkeitsnester mitten auf der Wand. Diese entstehen dort, wo Risse im Mauerwerk oder Schwachstellen in der Abdichtung dem Wasser Eintrittspforten bieten. Nach starkem Regen oder in feuchten Jahreszeiten verschlimmert sich das Problem deutlich.

Achten Sie auf diese Warnsignale:

  • Feuchte Stellen über die gesamte Wandhöhe verteilt
  • Nasse Flecken besonders nach Regenfällen
  • Wasserperlen oder sogar Rinnsale an der Wandinnenseite
  • Putzabplatzungen auf ganzer Wandhöhe
  • Im Extremfall Pfützenbildung am Kellerboden

Ein entscheidender Hinweis: Wenn Sie im Keller tatsächlich Wasserpfützen finden, liegt definitiv drückendes Wasser vor. Bei dieser schwersten Form der seitlichen Durchfeuchtung drückt das Grundwasser mit hydrostatischem Druck gegen die Wand und sucht sich seinen Weg ins Innere.

[fs-toc-h2]Praktische Tests für zu Hause

Sie möchten mehr Klarheit, bevor Sie einen Fachmann rufen? Diese einfachen Tests helfen bei der Eingrenzung. Nehmen Sie ein trockenes Tuch und drücken Sie es fest gegen eine verdächtig feuchte Stelle. Wird das Tuch feucht, ist das Mauerwerk durchfeuchtet – nicht nur oberflächlich beschlagen.

Ein Feuchtigkeitsmessgerät aus dem Baumarkt gibt Ihnen konkrete Werte. Messen Sie an mehreren Stellen in unterschiedlichen Höhen. Bei aufsteigender Feuchtigkeit sind die Messwerte unten am höchsten und nehmen nach oben kontinuierlich ab. Bei seitlich eindringender Feuchtigkeit verteilen sich hohe Werte eher flächig ohne klares Muster.

Beobachten Sie das Schadensbild über mehrere Wochen. Verschlimmert es sich nach Regenfällen deutlich, spricht das für seitlich eindringendes Wasser. Bleibt die Feuchtigkeit relativ konstant, unabhängig vom Wetter, deutet das eher auf aufsteigende Feuchtigkeit hin.

[fs-toc-h2]Horizontalsperre: Die Lösung gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Wenn feststeht, dass Wasser von unten aufsteigt, brauchen Sie eine Horizontalsperre. Diese Sperrschicht unterbricht den kapillaren Aufstieg der Feuchtigkeit. Im Neubau wird sie standardmäßig eingebaut – bei Altbauten fehlt sie oft oder ist defekt.

[fs-toc-h2]Wie funktioniert eine Horizontalsperre?

Das Prinzip ist denkbar einfach: Eine wasserundurchlässige Schicht wird horizontal im Mauerwerk angebracht, typischerweise knapp über dem Kellerboden. Diese Sperre verhindert, dass Wasser aus dem Fundament weiter nach oben steigen kann. Das darüberliegende Mauerwerk bleibt trocken.

Bei Neubauten verwendet man Bitumenbahnen oder spezielle Folien, die beim Mauern eingelegt werden. Für die nachträgliche Abdichtung im Bestand gibt es verschiedene Verfahren, die alle auf dem gleichen Gedanken basieren: Eine kapillarbrechende Schicht im Mauerwerk schaffen.

Die Wirkung ist beeindruckend. Nach erfolgreicher Einbringung einer Horizontalsperre trocknet das darüberliegende Mauerwerk innerhalb weniger Monate aus. Die Salzausblühungen verschwinden, Putz hält wieder und der muffige Geruch verschwindet.

[fs-toc-h2]Gängige Verfahren für die nachträgliche Horizontalsperre

Das Injektionsverfahren ist heute der Standard. Dabei werden in die betroffene Mauerwerksfuge in regelmäßigen Abständen Bohrlöcher eingebracht. In diese Löcher wird unter Druck ein Abdichtungsmittel injiziert – meist spezielle Gele oder Harze. Diese Stoffe verteilen sich in den Poren und Kapillaren des Mauerwerks und härten zu einer wasserundurchlässigen Schicht aus.

Das Mauersägeverfahren ist aufwendiger, aber manchmal nötig. Dabei wird das Mauerwerk abschnittsweise horizontal durchgesägt. In den Schnitt werden Edelstahlbleche oder spezielle Kunststofffolien eingebracht, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit dauerhaft verhindern. Dieses Verfahren kommt vor allem bei stark durchfeuchtetem oder statisch anspruchsvollem Mauerwerk zum Einsatz.

Das Mauertauschverfahren ist die radikalste Methode. Wenn das Mauerwerk bereits so stark geschädigt ist, dass es seine Tragfähigkeit verloren hat, muss es abschnittsweise ausgetauscht werden. Dabei wird gleichzeitig eine neue Horizontalsperre eingebaut. Dieses Verfahren ist teuer, aber manchmal unvermeidbar.

[fs-toc-h2]Was kostet eine Horizontalsperre?

Die Kosten variieren je nach Verfahren und Gebäudesituation erheblich. Das Injektionsverfahren ist meist die günstigste Variante. Rechnen Sie mit etwa 200 bis 400 Euro pro laufendem Meter Mauerwerk. Bei einem kleinen Einfamilienhaus mit 40 Metern Mauerwerk bedeutet das 8.000 bis 16.000 Euro.

Das Mauersägeverfahren ist deutlich teurer. Hier liegen die Kosten bei 400 bis 800 Euro pro laufendem Meter. Der Mauertausch schlägt mit 800 bis 1.500 Euro pro laufendem Meter zu Buche – allerdings nur bei schweren Schäden nötig.

Wichtig: Diese Preise verstehen sich für die reine Abdichtungsmaßnahme. Oft kommen weitere Kosten hinzu, etwa für Sanierputz, das Freilegen von Wänden oder begleitende Trocknungsmaßnahmen. Kalkulieren Sie deshalb einen Puffer von 20 bis 30 Prozent ein.

[fs-toc-h2]Vertikalabdichtung: Die Lösung gegen seitlich eindringendes Wasser

Kommt die Feuchtigkeit von der Seite, hilft nur eine Vertikalabdichtung. Diese schützt die Kellerwände gegen horizontales Eindringen von Wasser aus dem Erdreich. Idealerweise wird sie von außen angebracht – manchmal geht aber auch nur eine Innenlösung.

[fs-toc-h2]Vertikalabdichtung von außen: Der Königsweg

Die Außenabdichtung ist die effektivste Lösung gegen seitlich eindringende Feuchtigkeit. Dabei werden die Kellerwände von außen freigelegt und mit einer wasserundurchlässigen Schicht versehen. Das Wasser wird gestoppt, bevor es überhaupt ins Mauerwerk eindringen kann.

Die schwarze Wanne ist das klassische Verfahren. Die Kelleraußenwände werden mit mehreren Lagen Bitumendickbeschichtung versehen. Alternativ kommen Bitumenbahnen zum Einsatz, die überlappend aufgeklebt werden. Diese Abdichtung ist extrem widerstandsfähig und hält Jahrzehnte.

Moderne Alternativen sind kunststoffmodifizierte Dickbeschichtungen oder flexible polymere Systeme. Sie sind elastischer als reines Bitumen und können Risse im Mauerwerk besser überbrücken. Die Wahl des Systems richtet sich nach der Wasserbelastung – bei drückendem Grundwasser brauchen Sie höherwertige Materialien als bei reiner Bodenfeuchtigkeit.

Der große Nachteil: Die Außenabdichtung erfordert umfangreiche Erdarbeiten. Der Keller muss bis zur Fundamentsohle freigelegt werden. Terrassen, Zufahrten oder angrenzende Gebäude können das unmöglich machen. Und selbst wenn es machbar ist, sind die Kosten erheblich.

[fs-toc-h2]Vertikalabdichtung von innen: Wenn außen nicht geht

Manchmal lässt sich der Keller nicht von außen abdichten. Vielleicht steht ein Nebengebäude im Weg oder die Kosten für die Erdarbeiten sprengen jedes Budget. Dann bleibt die Innenabdichtung als Kompromisslösung.

Bei der Innenabdichtung werden die Kellerwände von innen mit wasserundurchlässigen Materialien versehen. Mineralische Dichtschlämme werden mehrlagig aufgetragen und bilden eine wasserdichte Schicht. Spezielle Abdichtungssysteme mit Noppenplatten sorgen zusätzlich dafür, dass eindringendes Wasser kontrolliert abgeleitet wird.

Der Nachteil: Die Feuchtigkeit bleibt im Mauerwerk. Die Innenabdichtung verhindert nur, dass sie in den Keller austritt. Das Mauerwerk selbst bleibt feucht, was langfristig zu Schäden führen kann. Außerdem verlieren Sie etwas Raumfläche durch die Abdichtungsschicht.

Die Innenabdichtung eignet sich vor allem bei geringen bis mittleren Wasserbelastungen. Bei stark drückendem Grundwasser stößt sie an ihre Grenzen. Hier sollten Sie wenn irgend möglich eine Außenabdichtung realisieren.

[fs-toc-h2]Was kostet eine Vertikalabdichtung?

Eine Außenabdichtung ist die teuerste Abdichtungsmaßnahme überhaupt. Die Erdarbeiten schlagen mit 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Die eigentliche Abdichtung kostet je nach System 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter. Bei einer typischen Kellerwandfläche von 120 Quadratmetern summiert sich das auf 15.000 bis 30.000 Euro.

Die Innenabdichtung ist deutlich günstiger. Rechnen Sie mit 50 bis 150 Euro pro Quadratmeter, je nach System. Für die gleiche Fläche bedeutet das 6.000 bis 18.000 Euro. Allerdings müssen Sie den eingeschränkten Wirkungsbereich und die fehlende Mauertrocknung berücksichtigen.

Achtung: Bei drückendem Grundwasser können zusätzliche Maßnahmen nötig sein. Eine Drainage zur Wasserableitung kostet etwa 80 bis 120 Euro pro laufendem Meter. Auch hier sollten Sie einen Kostenpuffer einplanen.

[fs-toc-h2]Die richtige Entscheidung treffen: Ihre Abdichtungsstrategie

Nach all diesen Informationen stellt sich die praktische Frage: Was braucht Ihr Keller nun konkret? Diese Entscheidungshilfe führt Sie zur richtigen Lösung.

[fs-toc-h2]Wenn eindeutig nur aufsteigende Feuchtigkeit vorliegt

Die Symptome sind klar: Feuchtigkeit nur im unteren Wandbereich, horizontale Abgrenzung nach oben, Salzausblühungen in typischer Höhe. Außerdem zeigen alle Kellerwände das gleiche Bild. In diesem Fall brauchen Sie eine Horizontalsperre.

Das Injektionsverfahren ist für die meisten Wohngebäude die beste Wahl. Es ist vergleichsweise günstig, funktioniert zuverlässig und die Arbeiten sind in wenigen Tagen erledigt. Nur bei sehr stark geschädigtem Mauerwerk oder besonderen statischen Anforderungen kommen die aufwendigeren Verfahren infrage.

Wichtig: Nach Einbringung der Horizontalsperre braucht das Mauerwerk Zeit zum Trocknen. Rechnen Sie mit sechs bis zwölf Monaten, bis die Wände vollständig ausgetrocknet sind. Erst dann sollten Sie mit weiteren Maßnahmen wie Dämmung oder Ausbau beginnen.

[fs-toc-h2]Wenn eindeutig nur seitlich eindringende Feuchtigkeit vorliegt

Die Feuchtigkeit tritt flächig oder punktuell auf ganzer Wandhöhe auf. Nach Regen wird es deutlich schlimmer. Vielleicht sehen Sie sogar Wasserperlen an der Wand oder haben Pfützenbildung. Dann liegt seitlich eindringende Feuchtigkeit vor und Sie brauchen eine Vertikalabdichtung.

Prüfen Sie zuerst, ob eine Außenabdichtung möglich ist. Wenn ja, ist das immer die bessere Wahl. Das Mauerwerk wird trocken und bleibt es auch. Nur wenn die Außenabdichtung wirklich unmöglich oder unzumutbar teuer ist, weichen Sie auf die Innenlösung aus.

Bei drückendem Grundwasser sollten Sie zusätzlich über eine Drainage nachdenken. Sie leitet das Wasser vom Gebäude weg und reduziert den Druck auf die Abdichtung. Das erhöht die Sicherheit und Langlebigkeit der Maßnahme erheblich.

[fs-toc-h2]Der Mischfall: Beide Feuchtigkeitsarten gleichzeitig

Nicht selten leiden Altbauten unter beiden Problemen. Die Horizontalsperre fehlt und die Vertikalabdichtung ebenfalls. Dann sehen Sie Symptome beider Feuchtigkeitsarten: Salzausblühungen im Sockelbereich und flächige Durchfeuchtung der Wände.

In diesem Fall brauchen Sie beide Abdichtungsmaßnahmen. Die gute Nachricht: Wenn Sie ohnehin die Kellerwände von außen freilegen, können Sie beide Arbeiten in einem Zug erledigen. Das spart Kosten gegenüber zwei getrennten Maßnahmen.

Die sinnvolle Reihenfolge: Zuerst die Vertikalabdichtung von außen, dann die Horizontalsperre. Beide Systeme müssen aufeinander abgestimmt sein und sauber ineinandergreifen. Überlassen Sie diese Arbeiten auf jeden Fall einem erfahrenen Fachbetrieb.

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Dauerhaft trockene Keller – aber nur mit der richtigen Diagnose

Die Unterscheidung zwischen aufsteigender und seitlich eindringender Feuchtigkeit ist entscheidend für den Sanierungserfolg. Aufsteigende Feuchtigkeit kommt von unten durch das Fundament und steigt kapillar im Mauerwerk auf. Sie erkennen sie an der typischen Höhenbegrenzung und den Salzausblühungen im Sockelbereich. Die Lösung ist eine Horizontalsperre.

Seitlich eindringende Feuchtigkeit dringt horizontal durch die Kellerwände ein. Sie kann die gesamte Wandhöhe betreffen und verschlimmert sich nach Regen. Hier hilft nur eine Vertikalabdichtung, idealerweise von außen. Bei Kombination beider Probleme brauchen Sie beide Abdichtungssysteme.

Mit den Erkennungsmerkmalen aus diesem Ratgeber können Sie selbst eine erste Einschätzung vornehmen. Für die endgültige Diagnose und die fachgerechte Umsetzung sollten Sie aber immer einen Spezialisten hinzuziehen. Die Investition in eine professionelle Analyse lohnt sich – sie verhindert teure Fehlentscheidungen.

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